USA 2018 – 1. Tag – Do. 07.06.2018

München – Denver – Longmont

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich vor einer Reise in die USA so entspannt war. Die Routine von mittlerweile sieben Reisen, lässt einen sogar die kurzzeitige Panik einer Fehlermeldung beim Online Check-In überstehen. Am Ende war es natürlich mein eigener Fehler.

Das ich erst kurz vor dem Wecker, der um 7:30 Uhr klingelte aufgewacht bin, ließ den Reisetag gut starten. Mit Bus und S-Bahn ging es dann zum Flughafen um pünktlich, etwa zwei Stunden vor Abflug dort zu sein. Nach dem Koffer abgeben, versorgten wir uns noch mit echtem bayrischem Essen, bevor es durch die Sicherheitskontrolle ging. Im Anschluss mit dem unterirdischen Shuttle zum Satelliten Terminal. Um 11:00 Uhr boardeten wir dann LH480, einen Airbus A340-600. Durch eine liebe Bekannte hatten wir tolle Plätze in Reihe 44, ohne direkten Vordermann.

Drei Filme, zwei Mahlzeiten, diverse Snacks und 10 Stunden später landeten wir auch schon in Denver. Leider mit leicht flauem Magen, die letzten Minuten vor der Landung waren etwas arg schaukelig. Nur 30 Minuten nach der Landung verließen wir schon das Flughafengebäude und suchten den Shuttlebus von Alamo. 

Nur eine halbe Stunde für die Einreise in die USA, inklusive Gepäckabholung, ist mein absoluter Rekord. Die neuen Einreiseautomaten, welche mittlerweile wohl an fast allen Flughäfen vorhanden sind, helfen dabei sehr. Die Automaten sind in einer Vielzahl vorhanden, können mehrere Sprachen und übernehmen die zeitaufwändigen Themen. Nachdem man die Zollfragen (u.a. Wie viel Bargeld führen sie mit) beantwortet hat, nimmt der Automat die Fingerabdrücke und macht ein Bild von einem. Mit einem Ausdruck des Automaten, geht es dann zum Grenzbeamten.

Nachdem wir uns kurz orientiert hatten, fanden wir auch schon die Shuttle der Autovermieter. Hier warteten wir dann nur wenige Minuten und schon 20 Minuten später waren wir bei Alamo. Ich hatte im Vorfeld ein „Skip the Counter“ Ticket besorgt. Im Grunde ist dies nichts anderes, als ein Online Check-in. Man gibt alle Daten, wie etwa Führerscheinnummer, vorab an und kann sich dann bequem aus einer Reihe von Fahrzeugen eines aussuchen. Ziemlich praktisch, vor allem wenn man zeitlich unter Druck steht. Wir durften uns dann nicht nur ein Auto aus der Reihe der Compact SUV, sondern auch der regulären SUV aussuchen, bekamen also ein Upgrade. Unsere Wahl fiel auf einen Ford Escape, welcher dann bei der Ausfahrt mit unserem Mietvertrag verknüpft wurde.

Eigentlich war meine Devise bisher immer: Am Anreisetag wird das Auto nicht geholt, da man nach dem langen Flug meist sehr kaputt ist. Dieses Jahr machten wir es aber anders. Da unser Flugzeug bereits um 14:25 landete, machte es absolut Sinn den Wagen bereits am ersten Tag zu holen. So konnten wir schon ein kleines Stück nach Norden fahren und auch das Hotel war günstiger als in direkter Flughafennähe. Zudem müssen wir so am nächsten Morgen nicht noch einmal zum Flughafen um das Auto zu holen. Da man wegen dem Jetlag meist eh sehr früh wach ist, kann man die Zeit effektiv nutzen. 

Wir erledigten unseren ersten Einkauf bei Walmart und zum Abschluss des Tages gab es noch ein „Abendessen“ bei Buffalo Wild Wings.

Gegen 19:30 Uhr, also 3:30 deutscher Zeit, waren wir dann im Zimmer und kurze Zeit später auch im Bett.

Distanz: 56 Meilen (90 Kilometer)

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