USA 2018 – 14. Tag – Mi. 20.06.2018

Moab – Ouray

Heute ging es erst einmal zurück nach Colorado. Dafür fuhren wir von Moab nach Osten auf der Colorado River Road und dann über die Interstate 80 bis Grand Junction. Die River Road ist zwar etwas anstrengend zu fahren, aber einen Scenic Byway zieht man jeder Interstate vor. 

Von Grand Junction ging es weiter zum Black Canyon of the Gunnison Nationalpark. Ein relativ unbekannter, aber toller Nationalpark. Der Gunnison River hat sich hier über Jahrmillionen nach unten gegraben und eine steile Schlucht geschaffen. Die Schlucht wird auf beiden Seiten von dunklen Wänden gezeichnet. Ein Ranger gab sich sichtlich Mühe uns die verschiedenen Gesteinsschichten zu erklären und war verwundert wie viele Deutsche in seinen Nationalpark kommen. Nachdem wir wie gewohnt die meisten Aussichtspunkte angefahren hatten und den Nationalparkpass gestempelt hatten, ging es weiter. 

Bereits 2015 fuhr ich über den Million Dollar Highway, allerdings von Süden nach Norden, nicht wie heute nach Süden. Dabei kam ich damals auch im Ort Ouray vorbei, der mir unglaublich gefiel. Manch einer dürfte ihn vielleicht aus dem Vorspann der Netflix Serie „The Farm“ kennen. Wir hatten uns Ouray als heutiges Ziel ausgesucht. Die Stadt, welche romantisch in den Bergen liegt, nennt sich selbst „Switzerland of America“ und das sieht man auch. Die Gebäude sind in einem Stil ähnlich einem Schweitzer Alpendorf gehalten.

Wir checkten im Chalet Inn ein und machten uns anschließend auf den Weg in die Ouray Brewery, eine der drei Brauereien des Ortes (wohlgemerkt bei etwas mehr als 1000 Einwohner). Wir genossen einen tollen Abend bei Burger, Wings und Bier. Später am Abend ging es dann noch weiter in das örtliche Irische Pub, wo mir der Kellner selbstbewusst ein Kolsch verkaufte.

Distanz: 244 Meilen (393 Kilometer)

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