(Fast) Food

Die schiere Anzahl der Restaurants und Fast Food Gastronomen, welche meist an den Ein- und Ausfallstraßen von Städten angesiedelt sind, könnte einen glauben lassen, dass der Amerikaner nie zuhause kocht. Auf jeden Fall ist Systemgastronomie in den USA unglaublich verbreitet und beschränkt sich nicht nur auf die bei uns bekannten Burgerbrater MC Donalds, Burger King und vielleicht noch KFC.

Beinahe für jeden Geschmack gibt es in den USA einen dementsprechenden Systemgastronomen, mit einem mehr oder weniger dichtem Filialnetz. Oft bieten die Läden ihre Speisen sogar rund um die Uhr an. Ein unvollständiger Überblick der Restaurants die ich gerne besuche:

Five Guys:
Getreu dem Firmenslogan von Five Guys, der Burgers and Fries lautet, gibt es dort verdammt leckere Burger und Pommes. Neben Burger stehen auch Hotdogs und einige Sandwiches auf der Karte. Auch die Milchshakes sind sehr gut und man sollte den Shake unbedingt mit Bacon probieren! Five Guys punktet mit der Frische seiner Zutaten. Es gibt keine Gefrierschränke in den Läden, jedes Patty wird von Hand geformt. Seinen Burger kann man mit bis zu 15 Zutaten, ganz nach dem eigenen Geschmack, belegen lassen. Die Kette aus Virginia lässt sich die Qualität und Auswahl gut bezahlen. Im Vergleich zu anderen Burgerbratern ist Five Guys nicht günstig. Das Filialnetz erstreckt sich mittlerweile über das ganze Land. Seit November 2017 gibt es Five Guys auch in Deutschland und seit diesem Dezember sogar in München.

The Habit Burger Grill:
Erst 2018 habe ich The Habit entdeckt und habe mich gleich verliebt. Es gibt hier die Klassiker, welche in keinem Burger-Laden fehlen dürfen. Besonders zu empfehlen sind die Onion Rings, welche zu den Besten gehören, die ich je gegessen habe. Etwas ganz gewagt, aber auch lecker sind die Tempura Bohnen. Leider ist das Filialnetz außerhalb Kaliforniens noch recht dünn. An der Ostküste gibt es die meisten Filialen in New Jersey, Maryland und Florida. The Habit wurde zuletzt auf Platz 1 von Consumer Reports gewählt und wird dementsprechend weiterwachsen.

In-N-Out Burger:
Schon seit 1946 gibt es die Kette, welche neben dem Schriftzug, zwei gekreuzte Palmen als Wahrzeichen verwendet. Das Menü ist sehr einfach gehalten, es gibt Burger, Pommes und Shakes. Zusätzlich gibt es das „Not-So-Secret Menü“, bei dem man auf bis zu vier Pattys erhöhen kann. Für nicht wenige ist In-N-Out, gerade auch wegen der günstigen Preise, die Nummer Eins der Burgerketten. In-N-Out gibt es leider nur an der Westküste, wovon die meisten der annähernd 350 Restaurants sich in Kalifornien und den angrenzenden Staaten befindet. Mittlerweile gibt es aber auch einige Restaurants in Texas.

Hooters:
„Das ist doch der Laden mit den nackten Frauen?“ Ja, die Bedienungen sind leicht bekleidet, aber es gibt andere Gründe für die Kette. Hooters ist bekannt für seine Chicken Wings, die es je nach Standort, in unzähligen Geschmacksrichtungen gibt. Knoblauch-Parmesan kann ich hier nur wärmstens empfehlen. Es gibt auch verrückte Dinge wie frittierte Essiggurken. Die meisten Filialen sind an der Ostküste angesiedelt, im Westen gibt es Hooters nur in den großen Städten. Seit 2018 gibt es in Deutschland neben Frankfurt ein zweites Lokal in Hamburg.

Waffle House:
Das Waffle House bietet Frühstück rund um die Uhr an. Die meisten Läden sind 24 Stunden geöffnet, meist aber in den Morgenstunden gut besucht. Ich gehe gerne für ein spätes Frühstück, bzw. frühes Mittagessen ins Waffle House. Neben den namensgebenden Waffeln, welche es in diversen Varianten gibt, bietet die Karte natürlich Klassiker wie Rühreier, Hash Browns und anderes. Im Gegensatz zu vielen anderen Fastfood Ketten, wird man bei WH an einen Tisch gesetzt und bedient. Zahlen tut man, sehr untypisch, nicht bei der Kellnerin, sondern geht dazu eine Kasse in der Mitte.

Die meisten Läden finden sich im Süden der USA, in Georgia und den umliegenden Staaten. Das Franchise breitet sich aber nach Westen aus.

Panda Express:
Im Meer der Burgerbrater bietet Panda Express immer eine willkommene Abwechslung. Hier gibt es Asiatisches Essen nach Amerikanischer Art. Neben Beilagen wie gebratene Nudeln, Reis oder Gemüse, bestellt man Hauptgerichte dazu. Auch das in den USA sehr populäre Orange Chicken hat Panda Express im Angebot. Den Asiaten gibt es im gesamten Bundesgebiet.

 

Es gibt natürlich noch viele weitere Restaurants, daher wird die Liste laufend erweitert.