USA 2015 – 8. Tag – Fr. 05.06.2015

Bluff – Durango

strecke20150605

Es hatte in der Nacht geregnet, dementsprechend sah mein Auto jetzt noch schlimmer aus als vorher. Ich verließ Bluff in Richtung Colorado, was ich auch nach kurzer Zeit schon erreichte. Colorado hat wunderschöne Willkommensschilder, welche mit Holzrahmen gefasst sind. Gerade ist der Slogan „Colorful Colorado“ für den Staat stehend. Ich überlegte kurz ob ich schnell zu 4-Corners fahre, verwarf den Gedanken aber relativ schnell. Eine Platte im Boden, auf der vier Linien zusammenlaufen, reicht wirklich einmal im Leben.

Ich fuhr über die 160 dann zügig dann zum Mesa Verde Nationalpark, wo es dann richtig zu regnen begann. Nachdem ich mir die Übersichtskarte für den Park geholt hatte fuhr ich zuerst das Spruce Tree House an. Um dorthin zu gelangen legt man erst einmal eine Strecke von über 20 Kilometern zurück. Der Park gesamt erstreckt sich über die gigantische Fläche von 210 m².

Im Spruce Tree House lebten einmal zwischen 60 und 90 Menschen über mehrere Generationen hinweg. Ärgerlich war nur, dass der Regen zwar leichter wurde, aber nicht aufhörte. Also hieß es Jacke anziehen und los. Im Anschluss fuhr ich weiter den Loop Trail ab und schaute mir Square Tower House und Sun Point an. Von letztem hat man einen tollen Blick auf mehrere der Felswohnungen. Nachdem ich noch diverse andere Aussichtspunkte angefahren hatte, verließ ich den Park.

Der Mesa Verde ist nicht so spektakulär wie viele der anderen Nationalparks im Südwesten der USA. Wer aber in dieser Ecke ist sollte sich unbedingt die Zeit nehmen den Park zu besuchen.

Leider nahm der Regen wieder zu und so konnte ich die schöne Strecke nach Durango nicht wirklich genießen. Dort wurde der Regen auch nicht weniger und so verzog ich mich erst einmal in ein Kaffee, ehe ich ins Hotel fuhr. Gegen Abends ließ der Regen etwas nach und so fuhr ich noch einmal direkt nach Durango hinein. Ich parkte in der Nähe des Zugdepots und lief die schöne Innenstadt ab. Die Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad ist eine Touristenattraktion. Die Linie schlängelt sich durch den wunderschönen San Juan Nationalforest und die Lokomotiven sind noch Dampfbetrieben. Leider hielt das Wetter nicht wie erhofft und so machte ich mich dann doch wieder auf den Weg ins Hotel. Schade den Durango ist eine wirklich schöne kleine Stadt in der ich gerne weiter rumgelaufen wäre.

Distanz: 185 Meilen (296 km)

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