USA 2014 – 17. Tag – Sa. 17.05.2014

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Savannah – Charleston

Bis Charleston waren es nur knapp zweieinhalb Stunden. Wir passierten die Grenze nach South Carolina (27. Staat), tankten und frühstückten noch einmal in einem Wafflehouse.

Da die Bone Hall Plantation am weitesten entfernt vom Hotel liegt, fuhren wir dort zuerst hin. Die Plantage ist aus dem Film Fackeln im Sturm bekannt. Aber 20 $ pro Person, dafür das wir gelesen hatten, dass sich eigentlich nur die Auffahrt lohnt, waren wir dann nicht bereit zu bezahlen. Also fuhren wir zur Charles Pickney National Historic Site. Einer kleinen Plantage gleich gegenüber. Nach einem kurzen Rundgang ging es weiter und in die Stadt.

Unser Auto abgestellt ging es zu Fuß weiter. Charleston ist wunderschön und bietet noch einmal deutlich mehr alte Häuser als Savannah. Fast alle renoviert und wenn ich es richtig verstanden habe, dann bekommt man Steuervergünstigungen wenn man sein Haus renoviert. Am Murray Boulevard kann man wunderschön direkt am Wasser laufen.

Die Stadt ausgiebig erkundet ging es zum Hotel. Dies lag leider ziemlich ungünstig zu einem Outlet und so mussten wir noch einmal einkaufen. Gott sei Dank ist meine Tasche jetzt voll und das Budget aufgebraucht.

Morgen geht es dann schon wieder zurück nach Georgia und damit naht das Ende der Reise. Durch Zufall entdeckten wir einen 5 Guys Laden und das machte einen tollen Tag noch perfekt.

Distanz: 156 Meilen (251 km)

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USA 2014 – 16. Tag – Fr. 16.05.2014

Savannah

Als erstes fuhren wir nach Tybee Island raus, besichtigten dort den Leuchtturm und gingen am Strand spazieren. Hier ist der Sand bei weitem nicht so weiß und sauber wie am Golf von Florida. Hier am Atlantik finden sich viel mehr Muscheln und die See ist kälter.

Wir besuchten dann das Fort Pulaski, eine massive Verteidigungsanalage, die allerdings nach lächerlichen 30 Stunden Beschuss aufgeben musste.

In der Stadt fuhren wir wieder den Parkplatz am Besucherzentrum an und liefen zum Chippewa Square. Dort fanden wir ein kleines Espresso Café, welches sehr liebevoll, mit vielen unterschiedlichen Einrichtungsgegenständen ausgestattet war. Der Chippewa Square ist auch bekannt für den Film Forrest Gump. Die Szene, in der Forrest auf der Bank sitzend seine Geschichte erzählt, wurde hier gedreht.

Nach einem ausgiebigen mehrstündigen Spaziergang durch diese wunderschöne Stadt, welche meiner Meinung nach zu den schönsten in den USA gehört (von den bisher von mir gesehenen), ging es wieder zum Auto.

Abends gingen wir Steakessen. Morgen geht es dann nach Charleston weiter.

Distanz: 96 Meilen (154 km)

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USA 2014 – 15. Tag – Do. 15.05.2014

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Thomasville – Jesup – Savannah

Von Thomasville ging es über Land in Richtung Savannah. Nachdem es schon die ganze Nacht geregnet hatte, ging es auch am Tag so weiter. So war es leider nur das halbe Vergnügen über Land zu fahren. Bis Mittag hielten wir nur zwei Mal an, einmal zum Tanken und das zweite Mal wegen Nahrungsmittelabgabe.

Da wir uns am Morgen schon das Zimmer gebucht hatten, waren wir ohne Stress unterwegs. Gegen frühen Nachmittag erreichten wir die Gegend um Savannah und suchten das erste Mal einen Taco Bell auf. Anschließend fuhren wir direkt in das Stadtzentrum und nahmen von dort einen Schuttlebus in die Innenstadt.

Wir stiegen am Flussufer aus und liefen gemütlich zurück zum Parkplatz. Zuerst direkt am Fluß, dann quer durch die wunderschöne Stadt. Da Savannah nur 1,5 x 1,5 Meilen in der Innenstadt hat, war dies absolut locker machbar. Leider gab es immer wieder kurze Regenschauer, so dass wir immer wieder die Regensachen an und ausziehen mussten. Nachdem wir uns noch mit einem Kaffee gestärkt hatten, ging es in unser Hotel, was aufgrund der Preislage in Savannah, etwas außerhalb liegt. Positiv überrascht waren wir, dass wir unser Parkticket nicht bezahlen mussten.

Morgen werden wir uns dann die Stadt einmal genauer anschauen. Die ersten Blicke haben schon Lust auf diese wunderschöne Stadt gemacht.

Distanz: 221 Meilen (356 km)

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USA 2014 – 14. Tag – Di. 14.05.2014

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Panama City – Tallahassee – Thomasville

Wir fuhren wie gewohnt gegen 9 Uhr los und es ging nach Süden, immer der Küste entlang. Kurz vor Port St. Joe passierten wir die Zeitzone, welche hier eine sehr krumme Linie nimmt. Wir sind jetzt wieder nur sechs Stunden hinter Deutschland. Es ist ziemlich ungewohnt auf dem Land eine Zeitzone zu passieren, aber bei einem Land mit den Dimensionen der USA macht es Sinn.

Wir fuhren weiter auf der 98, ehe es weiter nach Norden in Richtung Tallahessee ging. Vorher machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Wakulla Springs State Park. Hier wurden wir allerdings enttäuscht. War eine große Süßwasserquelle angekündigt, fanden wir nur einen großen See vor. Unter einer Quelle haben wir uns alle etwas anderes vorgestellt. Also ging es nach kurzer Zeit weiter in die Hauptstadt von Florida Tallahessee.

Dort angekommen fuhren wir als erstes zum Capitol. Im neuen Turm kann man bis in den 22. Stock hochfahren und hat von oben einen beeindruckenden Ausblick. Da Tallahessee nicht sehr groß ist, gibt es aber nicht so viel zu sehen. Das eigentliche Capitol war dann auch sehr sehenswert, ein kleiner liebevoll gestalteter Regierungssitz. Wir suchten noch einen alten Friedhof auf und fuhren noch einige Straßenzüge ab.

Da wir noch gut in der Zeit lagen, machten wir uns weiter auf den Weg und fuhren bis Thomasville. Dort angekommen suchten wir uns ein Days Inn und etwas zu Essen. Morgen haben wir eine ganz schöne Meile vor uns. Es geht über 300 Kilometer nach Savannah, an die Atlantikküste.

Distanz: 209 Meilen (336 km)

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USA 2014 – 2. Tag – Fr. 02.05.2014

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Atlanta – Rome – Huntsville

Wie immer an den ersten Tagen bringt der Jetlag meine innere Uhr absolut durcheinander. Immerhin konnte ich aber bis fast 6 Uhr schlafen, das habe ich schon deutlich schlimmer erlebt. Nach Frühstück im Hotel, ging es mit dem Shuttlebus zurück zum Flughafen. Der ATL Skytrain, ein Automatischer Zug, brachte uns anschließend zum Mietwagenzentrum. Dort bekamen wir einen schönen Ford Escape. Nachdem wir unser Gepäck verstaut und alle ihren Platz gefunden hatten, ging es auf die Straßen. Wir fuhren Richtung Norden und nahmen recht schnell kleinere Straßen. Auch wenn klein in den USA immer eine andere Definition ist wie bei uns (zwei Spuren pro Seite).

Gegen Mittag kamen wir in im Städtchen Rome an, dort liefen wir etwas durch die schöne kleine Altstadt und versorgten uns mit einem Cappuccino. Nachdem wir noch einige Fotos gemacht hatten, ging es weiter in Richtung Huntsville. Kurz hinter Rome passierten wir die Staatsgrenze und kamen nach Alabama (where the Sky’s are so blue). Alabama ist mein 21. US Bundesstaat, nachdem Georgia am Ankunftstag die Nummer 20 war. Mit der Staatsgrenze passierten wir auch eine Zeitzonengrenze. Wir befinden uns nun in der Central Time und sind nun sieben Stunden hinter Deutschland.

Kurz vor Scottsboro hielten wir noch einmal an einem Aussichtspunkt um die wunderschöne Landschaft des Lake Guntersville zu bestaunen. Gegen vier Uhr erreichten wir unser Ziel Huntsville und steuerten zielsicher das Motel 8 an. Wir steuerten nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten die Altstadt von Hunstville an. Dort fanden wir ein beeindruckendes Kriegsdenkmal und schöne Häuser. Zum Abendessen gingen wir ins Hooters. Ich hatte gigantisch gute Chilli Cheese Fries und Wings.
Morgen geht es etwas später los, da das US Space & Rocket Center erst ab 9:00 Uhr geöffnet ist.

Distanz: 227 Meilen (365 km)

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USA 2014 – 1. Tag – Do. 01.05.2014

München – Atlanta

Sagen wir es in einem Wort: Grausam. So war die Nacht auf den 1. Mai für mich. Ich konnte kaum schlafen und wälzte mich hin und her. Ich war sogar vor dem Wecker wach, welcher schon um 3:45 Uhr klingelte. Zusammen mit meinen Mitfahrern ging es dann kurz vor 5 Uhr morgens mit dem Nachtbus zum Stachus und weiter mit der S-Bahn zum Flughafen. Nach Check-In und der üblichen Sicherheitskontrolle, ich musste nicht einmal meinen Rucksack öffnen, hoben wir pünktlich um 8 Uhr nach Frankfurt ab. Der knapp halbstündige Flug nach Frankfurt ist nicht mehr als kurz auf Flughöhe gehen und zurück. In Frankfurt angekommen, machten wir uns auf direktem Weg auf zu unserem Gate. Gegen 10 Uhr deutscher Zeit fing auch schon das Boarding des A340-300 an. Da das Flugzeug noch betankt werden musste, wurden immer nur 10 Personen gleichzeitig an Board gelassen. Wieder einmal erwiesen sich die Plätze in der letzten Reihe als goldrichtig. Während die beiden Mitfahrer ja eh nebeneinander saßen, blieb der Platz neben mir sogar komplett frei.

Nach über 10 Stunden Flug kamen wir gegen 15 Uhr Ortszeit in Atlanta an. Dann dauerte es über 90 Minuten bis wir endlich durch die Immigration waren. So lange musste ich wirklich noch nie warten. Anschließend ging es mit dem Schuttlebus vom internationalen zum nationalen Flughafen von Atlanta. Von dort nahmen wir denn Busshuttle zu unserem Super 8 Motel, was wir für die erste Nacht im Vorfeld gebucht hatten. Bevor es ziemlich müde in Richtung Bett ging, waren wir noch bei Ruby Tuesday. Ein ganz nettes Restaurant mit ausgezeichneten Burgern.

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