USA 2018 – 23. Tag – Fr. 29.06.2018

Denver – München

Wir fingen den Tag gemütlich an und packten unsere letzten Sachen zusammen um gegen 11 Uhr aus dem Hotel auszuchecken. Anschließend fuhren dann noch einmal zum Einkaufen zu Walmart. Unsere Henkersmahlzeit gab es dann bei Five Guys. Was werde ich diese Burger vermissen, aber im Herbst kommt der Laden ja auch nach München.

Wir fuhren dann gegen 13 Uhr zu Alamo um unseren Schlucki zurück zu bringen. Dort bekamen wir dann noch einmal einen Nachlass für das Problem mit dem Ölwechsel*. Mit dem Schuttle von Alamo ging es im Anschluss zum Terminal wo wir innerhalb weniger Minuten unser Koffer abgegeben hatten. Leider mussten wir dann auf unseren Flug länger warten. LH 481 hatte fast 90 Minuten Verspätung als wir abhoben. Immerhin holte die Kapitänin einiges an Zeit raus und so landeten wir mit knapp einer Stunde Verzug in München.

*Leider gab es bei der Rückgabe ein Problem bei Alamo. Uns wurde der kostenlose Zusatzfahrer berechnet und meine Kreditkarte dementsprechend belastet. Ich beanstandete dieses, was dann auch umgehend akzeptiert wurde. Leider wurde in diesem hin und her vergessen, dass wir eine Gutschrift für das Problem mit dem Ölwechsel bekommen hätten sollen. Wir haben durch die Thematik viel gelernt und werden uns beim nächsten Mal immer direkt an die Vermietungsstation wenden, von der wir das Auto bekommen haben. 

Distanz: 15 Meilen (24 Kilometer)

USA 2018 – 1. Tag – Do. 07.06.2018

München – Denver – Longmont

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich vor einer Reise in die USA so entspannt war. Die Routine von mittlerweile sieben Reisen, lässt einen sogar die kurzzeitige Panik einer Fehlermeldung beim Online Check-In überstehen. Am Ende war es natürlich mein eigener Fehler.

Das ich erst kurz vor dem Wecker, der um 7:30 Uhr klingelte aufgewacht bin, ließ den Reisetag gut starten. Mit Bus und S-Bahn ging es dann zum Flughafen um pünktlich, etwa zwei Stunden vor Abflug dort zu sein. Nach dem Koffer abgeben, versorgten wir uns noch mit echtem bayrischem Essen, bevor es durch die Sicherheitskontrolle ging. Im Anschluss mit dem unterirdischen Shuttle zum Satelliten Terminal. Um 11:00 Uhr boardeten wir dann LH480, einen Airbus A340-600. Durch eine liebe Bekannte hatten wir tolle Plätze in Reihe 44, ohne direkten Vordermann.

Drei Filme, zwei Mahlzeiten, diverse Snacks und 10 Stunden später landeten wir auch schon in Denver. Leider mit leicht flauem Magen, die letzten Minuten vor der Landung waren etwas arg schaukelig. Nur 30 Minuten nach der Landung verließen wir schon das Flughafengebäude und suchten den Shuttlebus von Alamo. 

Nur eine halbe Stunde für die Einreise in die USA, inklusive Gepäckabholung, ist mein absoluter Rekord. Die neuen Einreiseautomaten, welche mittlerweile wohl an fast allen Flughäfen vorhanden sind, helfen dabei sehr. Die Automaten sind in einer Vielzahl vorhanden, können mehrere Sprachen und übernehmen die zeitaufwändigen Themen. Nachdem man die Zollfragen (u.a. Wie viel Bargeld führen sie mit) beantwortet hat, nimmt der Automat die Fingerabdrücke und macht ein Bild von einem. Mit einem Ausdruck des Automaten, geht es dann zum Grenzbeamten.

Nachdem wir uns kurz orientiert hatten, fanden wir auch schon die Shuttle der Autovermieter. Hier warteten wir dann nur wenige Minuten und schon 20 Minuten später waren wir bei Alamo. Ich hatte im Vorfeld ein „Skip the Counter“ Ticket besorgt. Im Grunde ist dies nichts anderes, als ein Online Check-in. Man gibt alle Daten, wie etwa Führerscheinnummer, vorab an und kann sich dann bequem aus einer Reihe von Fahrzeugen eines aussuchen. Ziemlich praktisch, vor allem wenn man zeitlich unter Druck steht. Wir durften uns dann nicht nur ein Auto aus der Reihe der Compact SUV, sondern auch der regulären SUV aussuchen, bekamen also ein Upgrade. Unsere Wahl fiel auf einen Ford Escape, welcher dann bei der Ausfahrt mit unserem Mietvertrag verknüpft wurde.

Eigentlich war meine Devise bisher immer: Am Anreisetag wird das Auto nicht geholt, da man nach dem langen Flug meist sehr kaputt ist. Dieses Jahr machten wir es aber anders. Da unser Flugzeug bereits um 14:25 landete, machte es absolut Sinn den Wagen bereits am ersten Tag zu holen. So konnten wir schon ein kleines Stück nach Norden fahren und auch das Hotel war günstiger als in direkter Flughafennähe. Zudem müssen wir so am nächsten Morgen nicht noch einmal zum Flughafen um das Auto zu holen. Da man wegen dem Jetlag meist eh sehr früh wach ist, kann man die Zeit effektiv nutzen. 

Wir erledigten unseren ersten Einkauf bei Walmart und zum Abschluss des Tages gab es noch ein „Abendessen“ bei Buffalo Wild Wings.

Gegen 19:30 Uhr, also 3:30 deutscher Zeit, waren wir dann im Zimmer und kurze Zeit später auch im Bett.

Distanz: 56 Meilen (90 Kilometer)

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USA 2017 – 23. Tag – Do. 13.04.2017

Miami – München

Ich kann es gar nicht glauben das drei Wochen vorbei sind. Es kommt mir wie gestern vor als wir am Flughafen ankamen. Irgendwie bin ich traurig und fröhlich zu gleich. Es sind diese wechselnden Gefühle die ich am Reisen auch mag. Aber von vorne.

Der Tag startete spät und gemütlich. Wir hatten ja schon gepackt. Nachdem wir ausgecheckt hatten, fuhren wir noch einmal in ein Outlet. Wir nutzen auch die Gelegenheit in den dort befindlichen Ikea zu schauen. Wir hatten keine Lust uns noch einmal in den Stau zu stellen und nach Miami Beach zu fahren.

Nachdem wir auch noch einmal bei Hooters waren, ich liebe diese Boneless Wings, fuhren wir tanken. Siehe da beim letzten Mal tanken klappte es dann auf mit der Kreditkarte ohne Probleme.

Im Anschluss ging es zur Rückgabe des Autos. Wir fuhren 2877 Meilen (4630 Kilometer) in 23 Tagen und waren in vier Bundesstaaten.

Wir waren knapp zwei Stunden vor Abflug am Flughafen. Pünktlich beim Abflug und pünktlich bei der Landung brachte uns die Lufthansa zurück nach München. Die Reise ging in München am nächsten Tag um 11 Uhr zu Ende.

Distanz: 21 Meilen (34 km)

USA 2017 – 1. Tag – Mi. 22.03.2017

München – Miami

21 Monate sind seit meinem letzten Trip in die USA vergangen, heute ging es endlich wieder in die USA. Eigentlich hatten wir einen Direktflug von München nach Miami gebucht. Die Lufthansa hatte andere Pläne für uns. Statt einem Direktflug ging es mit Stop über Frankfurt. So müssten wir schon um 5:15 Uhr zum Flughafen aufbrechen. Der Flug um 7 Uhr nach Frankfurt war pünktlich und an der Security musste ich nicht einmal meinen Rucksack auspacken. Die Strecke München – Frankfurt wurde übrigens von den Damen am Gate nur liebevoll „Rennstrecke“ genannt. Wird ja auch fast jede Stunde von der Lufthansa beflogen. * 

In Frankfurt mussten wir einmal durch den kompletten Flughafen laufen. Wir hatten aber ausreichend Zeit und kamen pünktlich am Gate an und bezogen unsere Plätze im oberen Teil des A380. Dort gibt es 35 Economy Plätze, neben diversen Business und First Class Plätzen. Generell bin ich in jedem Flugzeug gerne im hinteren Teil, da es dort meistens ruhiger ist. Das obere Deck Economy Klasse im Flaggschiff der Lufthansa hat einen klaren Vorteil. Der Stewart hat nur die 35 Passagiere zu bewirten, was etwas exklusives an sich hat. Der Flug selber war ungewöhnlich holprig. Auch war ich über die Flugdauer überrascht. Man braucht fast 10 Stunden, obwohl Miami ja an der Ostküste liegt. 

Seit wohl letzter Woche muss man bei der Einreise, zumindest in Miami, kein Zollformular mehr ausfüllen. Also ging es mit den vielen anderen Gästen direkt an ein Computerterminal. Der Terminal lässt sich auf mehreren Sprachen bedienen, Deutsch war auch dabei. Zuerst wird der Pass gescannt, dann werden die Zollabfragen (z.B. führen sie Obst, Pflanzen oder Bargeld > 10.000 $ ein, etc.) durchgegangen. Fingerabdrücke und auch Bild werden vom Automaten gemacht. Der Automat druckt am Ende ein Formular aus, welches entweder ein X oder nichts aufgedruckt hat. So durfte ich, weil ohne X, zu einem Officer der mir noch ein paar Fragen stellte und dann direkt zum Ausgang. Meine Begleitung musste noch einmal extra Fingerabdrücke abgeben, war aber auch gleich hindurch. Dies hat wohl damit zu tun, dass diese Automaten eigentlich erst genutzt werden dürfen, wenn man seit 2008 schon einmal im Land war. Insgesamt sensationelle 30 Minuten Wartezeit. Dies dürfte die schnellste Einreise gewesen sein, die ich bisher erlebte.

Nachdem wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich auch meinen Koffer hatten, ging es mit dem Shuttlebus zum Hotel. Dort eingecheckt noch einmal kurz mit Getränken eingedeckt und den Abend in der neben dem Hotel liegenden Bar ausklingen lassen.

Miami empfing uns übrigens mit 28 Grad und Sonnenschein. Hätte schlimmer sein können.

*Ich beschwerte mich nach der Reise bei der Lufthansa über die Streichung des Direktfluges. Da wir mit dem Taxi zum Flughafen fuhren, übernahm die Lufthansa die Kosten für das Taxi. 

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USA 2015 – 24. Tag – So. 21.06.2015

San Francisco – München

Den letzten Tag habe ich spät begonnen und es ganz gemütlich angehen lassen. Zuerst habe ich noch einmal die Dusche auf dem Gang benutzt. Alles übrigens viel besser als ich mir vorher dachte. Ich musste lediglich einmal warten und sie war stets sauber. Allgemein war das Hotel The Mosser wirklich super, wenn natürlich nicht ganz günstig. Aber in San Francisco ist leider kaum etwas billig. Ich deponierte meinen Koffer und Rucksack im Hotel und zog noch einmal durch die Stadt.

Das „Railroad Museum“, welches eigentlich nur ein Verkaufsshop in der Größe meiner Wohnung ist, hielt mich nicht lange. Ich fuhr deshalb mit der elektrischen Tram zu Fishermans Warf um noch einmal die Golden Gate Bridge zu sehen. Nachdem ich den Seelöwen am Pier 39 auch noch einen Besuch abgestattet hatte und noch einmal bei In-N-Out Burger war fuhr ich noch einmal Cable Car.

Da öffentliche Verkehrsmittel wohl in jeder größeren Stadt ein Problem sind, dauerte meine Anreise zum Flughafen etwas länger. Die BART hatte ein Problem und so musste ich auf die Muni ausweichen, was dementsprechend länger dauerte. Ich hatte aber genügend Zeit eingeplant und war rechtzeitig am Flughafen. Unser Flug ging etwas verspätet, aber landete trotzdem pünktlich in München. Ich konnte sogar etwas schlafen, war aber doch sehr froh als ich wieder in München war.

Es war meine erste Reise alleine durch die USA und ich muss sagen, es ist unglaublich wie schnell diese 24 Tage vergingen. Ich habe in über drei Wochen nie das Gefühl gehabt wirklich alleine zu sein. Durch die Freundlichkeit der Amerikaner fühlt man sich auch in einem relativ fremden Umfeld schnell wohl. Gerade was der Umgang im Alltag angeht, dass man sich für alles entschuldigt, hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Natürlich gab es auch viele Dinge in denen man leider in Vorurteilen bestätigt wurde. Ich habe viele neue Dinge gesehen, auch an Orten wo ich schon war.

Es wird nicht mein letzter Urlaub in den USA gewesen sein. Es gibt noch genug zu erkunden!

USA 2015 – 1. Tag – Fr. 29.05.2015

München – San Francisco

Etwa ein halbes Jahr nach meinem letzten Trip ging es erneut in die USA. Mittlerweile habe ich eine gewisse Routine entwickelt und so hielt sich meine Aufregung zurück und ließ der Vorfreude freien Lauf. Nachdem ich alles gepackt hatte, machte ich mich gegen Mittag mit dem Transrapid (S-Bahn) auf zum Flughafen.

Dort angekommen und das Gepäck aufgegeben, ging es zum Airbräu. Traditionen müssen ja erhalten werden. Alle Sicherheitschecks im Anschluss ohne Probleme gemeistert. Dass ich meinen Fotorucksack natürlich öffnen musste war eh klar. Eine Bekannte gab mir den Tipp, ich sollte die selbstständige Passkontrolle nutzen, funktionierte perfekt und sparte mir viel Zeit. Deshalb konnte ich noch gemütlich einen Kaffee mit ihr trinken, ehe ich zum Gate ging.

Mit einer halben Stunde Verspätung startete dann LH 458, ein A340-600, in Richtung San Francisco. Nach einem grausam langen 12 Stunden Flug kam ich um 19 Uhr Ortszeit (Deutschland 4 Uhr morgens nächster Tag) in San Francisco an. Dort wurde ich mit 15 Grad und Wolken empfangen.

Nach nur 20 Minuten passierte ich die Immigration (Passkontrolle und Einreise) und hatte mich noch über diese unglaublich schnelle Zeit gefreut. Allerdings musste ich, nachdem ich meinen Koffer in Empfang genommen hatte, beim Zoll noch einmal warten. Der Beamte bei der Passkontrolle hatte mich wohl als potentiell gefährlich eingestuft und so durfte ich mich einer gesonderten Behandlung erfreuen. Aber auch diese war ein paar Minuten später vorbei, ich hatte ja auch nichts zu verbergen. Vielleicht bin ich etwas zu oft eingereist in den letzten Monaten.

Vor dem Flughafen rief ich dann im Hotel an und bestellt das Shuttle, welches auch keine 15 Minuten später vor Ort war. Gegen 21 Uhr fiel ich erschöpft auf mein Bett. Ein langer, aber ruhiger und stressfreier, Anreisetag.

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USA 2014 II – 16. Tag – Fr. 07.11.2014

Washington DC – München

Wir starteten den Tag mit Ausschlafen, anschließend checkten wir aus dem Hotel aus und ließen unsere Koffer erst einmal dort und fuhren noch einmal in die Stadt. Wir liefen zum Weißen Haus, vor dem heute keine Demonstration stattfand, dafür wie die letzten Tage schon sehr viele Schülergruppen waren. Auf meine Frage an eine Sicherheitsdame, ob der Präsident im Haus ist, bekam ich die Antwort dass sie mir das nicht sagen kann. Ich hatte eher den Eindruck sie durfte es nicht. Aber er wäre in der Stadt, was meine Frage eigentlich auch beantwortete.

Ich hatte noch das Nationalarchiv gesehen und dorthin brachen wir nach dem Weißen Haus auf. Dort ist unter anderem die Unabhändigkeitserklärung ausgestellt. Sonst aber ist das ganze eher schwach auf der Brust. Wir liefen noch etwas in der Stadt umher, ehe wir zurück zum Hotel fuhren um unsere Koffer zu holen.

Mit der neuen silbernen U-Bahn ging es bis Wiehle-Reston East und von dort mit dem Bus in 10 Minuten zum Flughafen. Die U-Bahn soll nach Plan bis 2017 direkt bis zum Flughafen Dullas International fahren. Damit wird Washington anzufliegen sicher noch interessanter. Der Flughafen ist nicht so groß und deshalb sehr entspannt.

Am Flughafen nahmen wir dann noch das Angebot von Five Guys in Anspruch, ehe es gegen 22:00 Uhr in Richtung Deutschland ging.

USA 2014 II – 1. Tag – Do. 23.10.2014

München – Washington DC

Da der Flug erst um 15:50 ging, war am ersten Tag des Urlaubs ausschlafen angesagt. Mit der S-Bahn ging es gegen 11 Uhr zum Flughafen. Nachdem wir die Koffer aufgegeben hatten, ging es zum Mittagessen ins Airbräu. Für mich ist der Besuch im Airbräu eine nette Tradition geworden.

Ohne Zeitdruck ging es durch die Sicherheitskontrolle und die Sonderkontrolle für USA Reisende. Gegen 15:15 Uhr bestiegen wir dann den Flieger. Wie bei den letzten Reisen hatten wir wieder Plätze in der letzten Reihe. Hier hat man, da sich hinter einem nur die Flugbegleiter befinden, deutlich mehr seine Ruhe als in der Mitte des Flugzeuges. Der Flug selbst war etwas wackelig und dauerte gefühlt auch ewig. Kurz nach 20 Uhr Ortszeit landeten wir aber pünktlich auf dem Flughafen Washington Dulles International.

Nach rekordverdächtigen 30 Minuten hatten wir die Einreise schon hinter uns gebracht. Noch nie wollte ein Grenzbeamter so wenige Informationen von mir und stellte mir kaum Fragen. Ich gab die Fingerabdrücke der rechten Hand ab und war bereits durch die Kontrolle. Weder wurde ein Bild von mir gemacht, noch musste ich die Fingerabdrücke der linken Hand abgeben. Dies lag sicher daran, dass ich erst im Mai in den Staaten war. Wir schnappten uns unsere Koffer, orientierten uns kurz auf dem relativ kleinen Flughafen und stellten uns in die Wartezone für die Hotelbusse. Nach ein paar Minuten war der Best Western Bus auch schon da und nach einigen weiteren Minuten waren wir bereits im Hotel.

Morgen werden wir unser Auto bei Hertz holen und dann in Richtung Shenandoah Nationalpark aufbrechen. Wir hoffen auf ähnlich angenehmes Wetter wie bei unserer Ankunft heute. Das Wetter war relativ warm und es hat nicht geregnet.

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USA 2014 – 21. Tag – Mi. 21.05.2014

Atlanta – München

Nach dem Trubel mit unserem Flug war unser letzter Tag etwas durcheinander gebracht. Da alles zeitlich ziemlich schlecht war, entschieden wir uns nicht mehr in die Stadt zu fahren. Deshalb brachte ich am Morgen erst einmal, nach 4303 Kilometern, unser Auto zurück. Mit dem Skytrain ging es wieder zum Flughafen und das Shuttle brachte mich ins Hotel zurück.

Nach dem Check-out um 11 fuhren wir wieder mit Shuttle zum Flughafen. Dort mussten wir dann leider etwas warten, bis der Lufthansa Schalter aufmachte. So waren wir aber immerhin ganz vorne in der Schlange. Nach Check-in ging es durch die Sicherheitsschleuse. Schuhe ausziehen und dann vom Nacktscanner durchleuchten lassen. Dann suchten wir uns etwas zu essen bevor wir uns in den Abflugbereich begaben.

Im Flieger dann, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Es waren sicher 40 Familien an Bord. Die Befürchtungen eines absolut unerträglichen Fluges wurden aber nicht erfüllt.

Ziemlich pünktlich landeten wir, etwas mehr als 9 Stunden später, in Frankfurt. Was dann kam, hat mich einiges an Nerven gekostet. Angekommen am Terminal A mussten wir aus dem Sicherheitsbereich raus und wieder rein. Zudem wurden wir über den Hauptbereich geschickt. Dadurch hätten wir fast den Flug nach München verpasst. Warum wir aus dem Bereich raus mussten, habe ich nicht verstanden.

Am Ende ging es noch gut und wir flogen auch nach München. Glücklich und mit etwas Verspätung kamen wir um 10:15 Uhr in München an.

Tolle drei Wochen USA Urlaub sind zu Ende!

Distanz: 6 Meilen (10 km)

USA 2014 – 1. Tag – Do. 01.05.2014

München – Atlanta

Sagen wir es in einem Wort: Grausam. So war die Nacht auf den 1. Mai für mich. Ich konnte kaum schlafen und wälzte mich hin und her. Ich war sogar vor dem Wecker wach, welcher schon um 3:45 Uhr klingelte. Zusammen mit meinen Mitfahrern ging es dann kurz vor 5 Uhr morgens mit dem Nachtbus zum Stachus und weiter mit der S-Bahn zum Flughafen. Nach Check-In und der üblichen Sicherheitskontrolle, ich musste nicht einmal meinen Rucksack öffnen, hoben wir pünktlich um 8 Uhr nach Frankfurt ab. Der knapp halbstündige Flug nach Frankfurt ist nicht mehr als kurz auf Flughöhe gehen und zurück. In Frankfurt angekommen, machten wir uns auf direktem Weg auf zu unserem Gate. Gegen 10 Uhr deutscher Zeit fing auch schon das Boarding des A340-300 an. Da das Flugzeug noch betankt werden musste, wurden immer nur 10 Personen gleichzeitig an Board gelassen. Wieder einmal erwiesen sich die Plätze in der letzten Reihe als goldrichtig. Während die beiden Mitfahrer ja eh nebeneinander saßen, blieb der Platz neben mir sogar komplett frei.

Nach über 10 Stunden Flug kamen wir gegen 15 Uhr Ortszeit in Atlanta an. Dann dauerte es über 90 Minuten bis wir endlich durch die Immigration waren. So lange musste ich wirklich noch nie warten. Anschließend ging es mit dem Schuttlebus vom internationalen zum nationalen Flughafen von Atlanta. Von dort nahmen wir denn Busshuttle zu unserem Super 8 Motel, was wir für die erste Nacht im Vorfeld gebucht hatten. Bevor es ziemlich müde in Richtung Bett ging, waren wir noch bei Ruby Tuesday. Ein ganz nettes Restaurant mit ausgezeichneten Burgern.

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